Unsere eigene Wohnung

… und der lange Weg dort hin

Monat: Januar 2014 Seite 1 von 2

Fussboden

Der Fussbodenbelag fuer den Grossteil der Wohnung ist nun auch ausgesucht. Wir haben uns aufgrund von Optik und Haltbarkeit fuer ein Vinyl-Laminat entschieden. Da es vollflaechig in der gesamten Wohnung verklebt wird, werden wir auch keine Schwellen zwischen den einzelnen Zimmern haben, sondern eine einzelne geschlossene Flaeche.

Die Optik nennt sich WIldapfel.

Fussboden - Vinyl-Lamit Dekor Wildapfel

Fussboden – Vinyl-Lamit Dekor Wildapfel

Elektro-Installation

Die fachgerechte und adaequate Planung unserer Elektro-Installation haben wir schon vor langem in die Haende eines befreundeten Elektrikers gegeben. Mit diesen fertigen Plaenen sind wir nun zum Elektriker des Bautraegers gezogen und haben uns ein Angebot erstellen lassen. Von 34 Steckdosen (Standard) in der gesamten Wohnung sind wir nun z.B. auf 79 Steckdosen hoch (Einzel-, Doppel-, und Dreifachsteckdosen zusammen). Wir haben eine Netzwerk-Installation, welche im Keller zentral zusammengefuehrt wird, elektrische Rollaeden etc. etc.

Auch wenn unser Bautraeger behauptet „Unsere Ausstattung umfasst vieles, was Sie sonst teuer mit Aufpreis kaufen muessen“, die Elektro-Installation im Standard-Umfang ist schon sehr duerftig gehalten. Da die Zukunft sicher noch viele weitere Elektro-Geraete in unser Leben bringen wird, wollten wir an dieser Stelle zukunftssicher ausstatten. Zudem haben wir keine Lust jeden Tag irgendwo mit Mehrfachsteckdosen und Verlaengerungskabeln zu hantieren.

Die Kooperation mit dem ausfuehrenden Gewerk laeuft bisher gut, auch wenn die Anzahl der einzelnen Komponenten trotz genauer Auflistung und Differenzangabe erst im vierten Angebot gestimmt hat. Ist ja nicht so tragisch – wir haben ja sonst nichts zu tun – ausser Schwarzabdichtungen begutachten, 1000 andere Angebote einholen etc.

Baustatus 26.1.2014

Erst einmal das obligatorische Bild von oben. Das werden wir vermutlich nicht mehr allzulange aus dieser Position aufnehmen können, in den Wohnungen im benachbarten Haus 61 wurden inzwischen alle Fenster eingesetzt und die Sanitär- sowie Elektrinstallation wurde begonnen.Die Außenwände und tragenden Wände der beiden Häuser sind im 1. OG fertig, ein Teil der Elektroverkabelung von Haus B liegt schon, Haus A wartet auf die Fertigelemente der Zwischendecke.

Die Außenwände und tragenden Wände der beiden Häuser sind im 1. OG fertig, ein Teil der Elektroverkabelung von Haus B liegt schon, Haus A wartet auf die Fertigelemente der Zwischendecke.

Die Außenwand mit der Pockenbildung wird nun nochmals nachgebessert, auch dieses Mal unter einen Zelt, mit Dämmung der Wände von innen und (theoretisch) mit Bauheizung. Die war nur heute aus. Dafür haben wir die Bauleitung des Rohbauers in der verbliebenen Grube angetroffen, die die Heizung gerade wieder in Gang brachte.
Der Zugang in dieses Zelt ist sehr spannend: Über eine Art "Erdrutsche" gelangt man nach unten. Bautreppe oder Leiter in den Arbeitsraum gibt es nicht mehr.

Der Zugang in dieses Zelt ist sehr spannend: Über eine Art „Erdrutsche“ gelangt man nach unten. Bautreppe oder Leiter in den Arbeitsraum gibt es nicht mehr.

Zur besseren Trocknung wurden die Wände auch von innen mit Dämmmaterial versehen:

Die Tiefgarage wirkt inzwischen deutlich größer, seit der Großteil der Baustützen raus ist:Ohne die vielen Baustützen sieht die Tiefgarage schon geräumiger aus.

Ohne die vielen Baustützen sieht die Tiefgarage schon geräumiger aus.

Die Tiefgaragen-Einfahrt wird im Augenblick noch von einer Straßenlaterne versperrt. Wir sind gespannt, was mit der Leuchte passiert, wenn die drei Häuser fertiggestellt sind.

Wie gut, dass Jens im Augenblick einen Smart fährt. Damit sollte er problemlos an der in der Einfahrt stehenden Straßenlaterne vorbeikommen.

Wie gut, dass Jens im Augenblick einen Smart fährt. Damit sollte er problemlos an der in der Einfahrt stehenden Straßenlaterne vorbeikommen.

Außerdem sind wir noch sehr gespannt, wie unser Garten und der Zugang zum Haus später aussehen wird. Versichert wurde uns mal, dass das ganze Haus im Erdgeschoss barrierefrei begehbar sein soll. Im Augenblick haben wir bei dem Höhenunterschied zwischen Eingangsbereich und Straße sowie zwischen Terrasse und Straßenniveau arge Zweifel, ob das alles wird, wie im Exposé, in Gesprächen und nicht zuletzt auf dem Schild an der Baustelle angegeben.

So soll es laut den verführerischen Illustrationen auf dem Schild an der Baustelle einmal aussehen:
Wie man sieht, ist hier ein komplett ebener Garten abgebildet.

Wie man sieht, ist hier ein komplett ebener Garten abgebildet.

So sieht es aktuell aus:
Wie man sieht, ist zwischen dem aktuellen Bodenniveau der Terrasse (linke Linie - das wird mit Erde und Rasen drauf noch höher) und dem Ende der Lichtschächte des Kellers (rechte Linie) schon ein deutlicher Unterschied.

Wie man sieht, ist zwischen dem aktuellen Bodenniveau der Terrasse (linke Linie – das wird mit Erde und Rasen drauf noch höher) und dem Ende der Lichtschächte des Kellers (rechte Linie) schon ein deutlicher Unterschied.

Und so sieht es im Bereich des Hauseingangs aus, der ebenfalls laut Gesprächen vor dem Kauf ebenerdig (also ohne Stufen) erreichbar sein soll:

Auch der Hauseingang liegt sichtbar höher als der Abschluss der Lichtschächte im vorderen Bereich des Hauses.

Auch der Hauseingang liegt sichtbar höher als der Abschluss der Lichtschächte im vorderen Bereich des Hauses.

 Es bleibt also spannend. Und uns wird mindestens bis zum Einzug in die Wohnung nicht langweilig werden. Obwohl ich es manchmal begrüßen würde, wenn ich mit einem Tag mal nichts anzufangen wüsste.

Update:
Die Schwarzabdichtung wurde nach langem hin und her mehrfach neu aufgebracht und irgendwann dann auch fuer gut befunden.

Baustatus am 19.1.2014

Eine Woche später hat sich wieder einiges getan, die erste Etage hat inzwischen auch ein paar tragende Wände und Außenwände bekommen:
Baustatus 19.1.2014
Die Pocken an der Kellerwand haben sich inzwischen mit Wasser vollgesogen und sehen so aus, wenn man darauf drückt:Dreckwasser dringt auf leichten Druck aus den Blasen in der Schwarzabdichtung der Wand, die selbige eigentlich vor Nässe schützen soll.

Dreckwasser dringt auf leichten Druck aus den Blasen in der Schwarzabdichtung der Wand, die selbige eigentlich vor Nässe schützen soll.

 An anderer Stelle wird die Schwarzabdichtung noch unter einem isolierten und beheizten Zelt aufgetragen (wobei die Bauheizung definitiv an diesem Tag nicht an war und die Wand noch feucht klebte – Blasen waren keine zu erkennen):

Es steht zwar eine Gasflasche ist Sichtfeld, ein Gebläse war aber nicht zu hören, innendrin herrschte im Vergleich zu draußen auch kein Temperaturunterschied.

Es steht zwar eine Gasflasche ist Sichtfeld, ein Gebläse war aber nicht zu hören, innendrin herrschte im Vergleich zu draußen auch kein Temperaturunterschied.

Update:
Die Schwarzabdichtung wurde nach langem hin und her mehrfach neu aufgebracht und irgendwann dann auch fuer gut befunden.

Baustatus Kellerwände am 15.1.2014

Dafür starte das neue Jahr dann auch gleich wieder mit Dingen, mit denen wir uns beim Kauf einer „schlüsselfertigen“ Wohnung eigentlich nie beschäftigten wollten: Die Schwarzabdichtung der Kellerwand wies auch nach Nachbesserung weiterhin eine Pockenbildung auf, die der späteren Dichtigkeit der Wand abträglich ist.

Den Vorbereitungen  auf der Baustelle nach zu urteilen, wies alles darauf hin, dass die Arbeitsräume um die Kellerwand herum alsbald verfüllt werden sollen. Also fragten wir beim Bauträger nach, ob das denn nicht noch ordentlich nachgebessert werden sollte? Die Antwort unterstellte uns, eine Schlierenbildung nicht von Blasen in der Schwarzabdichtung unterscheiden zu können und bewog uns dann dazu, mitten in der Nacht noch einmal ordentliche Fotos von der der Wand zu schießen und diese erneut mit der Bitte um Nachbesserung zu übermitteln.

Die Pockenbildung der Schwarzabdichtung ist deutlich zu sehen, teilweise kam uns beim Eindrücken der Blasen sogar Schmutzwasser und flüssiges Bitumen entgegen.

Die Pockenbildung der Schwarzabdichtung ist deutlich zu sehen, teilweise kam uns beim Eindrücken der Blasen sogar Schmutzwasser und flüssiges Bitumen entgegen.

Die Pockenbildung der Schwarzabdichtung ist deutlich zu sehen, teilweise kam uns beim Eindrücken der Blasen sogar Schmutzwasser und flüssiges Bitumen entgegen.

Die Pockenbildung der Schwarzabdichtung ist deutlich zu sehen, teilweise kam uns beim Eindrücken der Blasen sogar Schmutzwasser und flüssiges Bitumen entgegen.

Wer auf den Bildern auch mit Brille keine Blasen in der schwarzen Schicht erkennen kann, bekommt von uns gegen Zusendung seiner Adresse einen Schokoriegel geschenkt. 😉

Update:
Die Schwarzabdichtung wurde nach langem hin und her mehrfach neu aufgebracht und irgendwann dann auch fuer gut befunden.

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